Fränglisch for Bedienungen


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Was fällt einem als erstes ein, wenn man an Würzburg denkt? Mal abgesehen von Bürgerinitiativen und sonstigen Sachen, bei denen man einfach nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann.

Richtig, Touristen aus Fernost und Fernwest, die leider nicht immer des Deutschen so vollständig mächtig sind. Grund genug für die heimische Gastronomie, grad in laufgünstigen Lagen, manchmal eine zweisprachige Bedienung zu haben.

Sowas durfte ich gestern mit einer Freundin im, von mir sehr geschätzten, Café Journal mithören.

Der Gast war leider des Deutschen nicht mächtig, sondern konnte nur Englisch. Für einen kurzen Moment war die Bedienung dann zwar überfordert, kratzte dann aber doch ihre Fränglisch-Kenntnisse zusammen und brachte dann folgenden Satz zusammen.

Have you found what or are you still cooking?

Frei nach Loddar (oder einem schwedischen Möbelhaus):

Wesst du scho‘ oder guckst du no‘?

Und weil der Gast eben doch „no‘ am gugge wor“, war die folgende Erklärung der Speisekarte auf bestem Fränglisch dann nicht minder lustig.

Und wann passiert sowas? Genau, wenn ich offline bin dass es offliner gar nicht mehr geht.

Wir hatten auf jeden Fall herzlich was zu lachen. Vielleicht war es ja aber auch nur eine Guerilla-Werbung für das neue Integrations-Quiz für Nicht-Franken 😉