Es herrscht Krieg

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Es herrscht Krieg! Nicht irgendwo im nahen oder fernen Osten, sondern direkt vor unserer Haustür. Jeden Tag, jeden Morgen! Nicht virtuell, sondern sehr real.

Millionen von Menschen kämpfen fechten ihn jeden Morgen aus:

Den Kampf ums schwarze Gold!

Wer wirklich denkt, dass es das Erdöl wäre, dass die Welt am laufen hält, der irrt. Nein, es ist der morgendliche Kampf um den Kaffee, die bittere schwarze Bohne der Produktivität. Und es ist, wie so oft in heutigen Zeiten, ein asymethrischer Kampf zwischen denen, die die Macht über die Kaffeemaschine besitzen und jene, die morgens ihre Tasse Kaffee brauchen um vom Zombie zum produktiven Büroangestellten zu mutieren.

Anders als bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde beschränkt sich der Zustand das Kaffeezombies aber nicht nur auf zwei Stadien die wechseln, sondern beinhaltet auch noch den gefährlichen Zustand des Entzugs! Wehe dem, der sich zwischen den Zombie und seinen heiligen Gral stellt. Kriegsähnliche Zustände sind da gar kein Ausdruck.

Die Aggressorn brauchen dafür nicht mal persönlich anwesend zu sein. Es reicht schon die heimtückische Taktik, seinen perfiden Plan, den Zugang zu Wasser und Kaffee am Vortag vorzubereiten. Da verschwindet beim aufräumen eben der Schlüssel zur Kaffeemaschine oder die Kannen entwickeln ein Eigenleben, was jene, die morgens ihren Liter heißes Wasser abholen wollen, zombiiesk durch die Kaffeeküche irren lässt. Unglücklicherweise haben eben viele der Bürozombies Thermosbehälter, die das Normalmaß der Kaffeemaschine übersteigen. Die Ideen der zombiesken Süchtlinge würde selbst einem Tim Taylor oder Knoff Hoff Professor zur Ehre gereichen.

Und doch ist dieser Zustand eher frustrierend als befriedigend. Selbst einem Finanzbeamten wäre das anstehen am Wasserkocher mit maximal anderthalb Liter Fassungsvermögen und einer Heizzeit von der Steinzeit bis ins Raketenzeitalter doch zu unproduktiv. Und das Wasser würde eben immer nur für maximal einen Zombie reichen.

Eben so wie alle Besatzer macht man sich mit solchen Terrorakten nicht unbedingt beliebt. Und das bei Informatikern zu machen ist irgendwie kontraproduktiv, denn abseits der bedingungslosen Abhängigkeit von der schwarzen Bohne sind wohl die meisten auch trainierte Killerspielspieler. Es wird also Zeit aufzurüsten

Für die Freiheit der schwarzen Bohne!

3 Kommentare

  1. ja geil!
    mir bitte das N-STRIKE LONGSHOT CS-6.
    35 Fuss Reichweit ist sehr OK hier im Büro und unserem Lager.

    ps.
    ääääh, wie war das mit Killer-spielen?
    🙂

  2. hazamel sagt:

    Wir schmeißen dann mit Doom-Kartons und hoffen, dass es jemand ins Auge bekommt.

    Das Longshot war auch mein Favorit. Zusammen mit der Gattling und der 100er Munitionskiste. Das wäre mal was anderes als sich ein Jagdgewehr über den Kamin zu hängen.

  3. *Dooom-, CS- und GTA-Kartons hektisch durch die Gegend werf*
    😀

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