Dan Browns letzter Streich: The Lost Symbol

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Lesezeit ~ 1 Minuten

Dan Browns letztes Buch “The Lost Symbol” liegt in der Hard-Cover-Version schon seit Weihnachten bei mir rum. Aber ich bin nun auch endlich mal damit durch.

Robert Langdon verschlägt es dieses Mal nicht nach Europa sondern er wird von einem alten Freund als Ersatz-Referent für eine Tagung in Washington eingeladen. Im Capitol angekommen, merkt er recht schnell, dass die Tagung irgendwie nicht stattfindet. Stattdessen stolpert er über eine symbolisch aufgespießte Hand und ist schon wieder mitten drin in seinem nächsten Abenteuer.

Der neueste Streich spielt mit allerlei Symbolen rund im die Freimaurer, Psi-Wissenschaften und Deutungen alter Schriften wie der Bibel.
Wer aber bereits Illuminati und Sakrileg gelesen hat, wird vom wenigsten in diesem Buch überrascht werden. Scheinbar baut Dan Brown seine Robert-Langdon-Romane alle nach Schema F auf:

  • Langdon stolpert in symbologisch aufgeladenes Verbrechen und wird von den örtlichen Sicherheitsbehörden mit einbezogen (in diesem Fall das CIA)
  • Die vermeintlich Guten sind eigentlich gar nicht die Guten
  • Die Bösen stellen sich im Laufe des Buchs als Gute heraus
  • Es werden Geheimbünde, historische Zusammenhänge und Grenzwissenschaften mit wohlbekannten Orten verknüpft. (wenn das ganze in Dorsten-Ost in der Scheune von Bauer Müller passieren würde, wäre es ja öde)
  • Er bekommt eine hübsche Gefährtin an die Hand, zu der er scheinbar ein bisschen mehr als nur die Zwangsgemeinschaft hegt

Dass die Guten am Ende gewinnen, brauche ich glaub’ ich nicht extra erwähnen. Robert Langdon rennt und versteckt sich also durch fast alle touristisch interessanten Sehenswürdigkeiten in Washington und, wie schon in Paris, wird das wahrscheinlich auch wieder ein bisschen dem Fremdenverkehr helfen. 😉

Die Auflösung am Ende ist, wie schon beim Sakrileg, überraschend banal. Kein Knaller der die Welt aus den Angeln hebt, sondern nur althergebrachtes, was man so oder so ähnlich schonmal gehört hat, wenn auch aus anderer Richtung. In diesem Fall aber passend zum Grundtenor des Buches.

Mir hat die englische Version keine Schwierigkeiten beim lesen gemacht. Unbekannte Begriffe erschließen sich recht schnell aus dem Kontext oder lassen sich mit ein bisschen erraten.

Wie schon erwähnt, ähnelt das Buch doch sehr den anderen Büchern von Dan Brown und bekommt deswegen von mir nur

3 von 5 Grundsteinen

3 Kommentare

  1. Falko sagt:

    Du hast doch glatt vergessen zu erwähnen, dass twitter in dem Buch erwähnt wird. “Ah twitter ist out und mainstream, es wurde in einem Buch von Dan Brown benutzt”

  2. hazamel sagt:

    stimmt… Hast du ja nachgeholt

  3. Falko sagt:

    Mittlerweile habe ich die deutsche Version gelesen und die scheint nicht spannender zu sein. 😉
    Also das Buch ist eher kein Tipp. Wird aber sicherlich auch verfilmt und na letztlich wird tom Hanks als Robert das ganze sehr aufwerten.

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