Blogosophie – Teil 1

Bloggen ist schwer geworden. Und genau das ist der Grund, warum die Beiträge eher weniger regelmäßig fließen. Ich denke wohl mittlerweile mehr drüber nach, ob es sich lohnt dafür ein paar Zeilen zu schreiben. Oder eben auch ein paar mehr. In den meisten Fällen beginne ich mir im Kopf schon die ersten Sätze zurechtzulegen um sie dann doch wieder zu verwerfen, weil das Thema nichts hergibt.

Und genau da scheint der Hase im Pfeffer zu liegen. Das Ziel eines jeden Bloggers ist es wahrscheinlich Leser zu bekommen. Je mehr desto besser. Sprudeln die Beiträge nicht, bekommt der Blogger ein schlechtes Gewissen und sieht seine Leser abwandern. Langweilig… schreibt ja eh nichts mehr. Geschürt wird dieses schlechte Gewissen dann noch mehr wenn man im Hintergrund einen Zähler mitlaufen lässt und mit erschrecken die sinkenden Zahlen liest. Man kommt sich schon fast vor wie ein Zeitungsverleger, der wegen seiner sinkenden Auflage Angst um seinen Posten hat.

Popularität ist schließlich das Zauberwort. Nur aus Lust und Laune wird kaum jemand das bloggen anfangen. Dann könnte er das ganze auch in einer Textdatei oder im klassischen Tagebuch niederschreiben. Beachtet niemand den Blog wird es schnell frustrierend und langweilig. Und wer will das schon.

Doch wie schafft man es so populär zu werden? In meinem Fall dürfte wohl jeder Link hart erkämpft sein und ich muss zugeben, dass der eine oder andere Blog schon kurz vor der Verwesung steht. Nichts desto trotz danke an alle Verlinker.

Ich hoffe also, dass meine Besucherzahlen vielleicht nach und nach wieder ansteigen und die Qualität der längeren Blogeinträge ihre Wirkung zeigt.

5 Kommentare

  1. Meyeah sagt:

    Es ist auf jeden Fall schon aufgefallen, dass mitunter einige Tage zwischen deinen Einträgen liegen, während du zu deiner Blogspot-Zeit sogar zwei oder drei am Tag gepostet hast.

  2. Madse sagt:

    Mir gehts genau wie Meyeah, zu Blogspot-Zeiten bin ich kaum hinterhergekommen, alles zu lesen und jetzt kommt nur noch selten was. Aber ich bin trotzdem immer dabei!

  3. Steffi sagt:

    Ja, an Lesern mangelt es bei mir auch, aber irgendwie ist es oft sehr erleichternd für mich, wenn ich schreibe, von daher werd ich es, trotz Lesermangels, nicht einstellen. Was du auch nicht solltest. Es ist immer sehr interessant, wie ausführlich du Alltagssachen schilderst. Mach weiter! *g*

  4. McDough sagt:

    Hmm… Ich blogge eigentlich nicht, um bekannt zu werden. Klar will ich, dass meine Texte gelesen werden und dass andere sie gut finden. Aber was auf meinem Blog steht bestimmen nicht die Leser und ich will mich auch keinen Trends, Erwartungen oder ähnlichem anpassen, damit Leute mein Blog lesen.

    Trotzdem finde ich es relativ normal, dass man sich Gedanken darüber macht, was online kommt und was man schreiben soll. Mitunter schreibe ich auch Texte und überlege mir direkt vor der Veröffentlichung, dass es eigentlich unsinnig ist, darüber irgendwas zu schreiben weil es einfach unwichtig und langweilig ist. Im nachhinein weiß ich dann auch nicht mehr, warum ich mir überhaupt Gedanken darüber gemacht habe. Die Beiträge werden ungesichert gelöscht.

  5. hazamel sagt:

    @Madse & meyeah: Ich gelobe Besserung

    @Steffi: nee, das ist es nicht

    @McDough: Ich wollte meinen Blog auch nicht auf die Wünsche der Leser abstimmen. Auf keinen Fall… Ich will nur etwas mehr Qualität statt Quantität reinbringen… 🙂
    Es ist nur doof, wenn man irgendwo im einstelligen Leserbereich rumgurkt. Da kanns einem schon manchmal vergehen

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