Bisschen Kopfrechnen

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Es ist schon interessant wenn sich eine Software selber auf den Füßen steht und sich gegenseitig auf die Finger klopft weil sie an die gleichen Daten will.
Wie heißt es so schön: Bis einer heult… In dem Fall waren es ein paar mehr Leute die das Heulen angefangen haben. Dabei wäre das alles so schön einfach gewesen.

Es wurde getestet und festgestellt, dass man einen Spitzenwert von 5ms pro verarbeitetem Datensatz hat.
Also haben wir den CronJob für die 10 000 Datensätze großzügig auf 30 Minuten eingestellt. Selbst bei einer Verdoppelung auf 10 ms. Wäre der Käs in knapp 16 Minuten gegessen gewesen. Aber grau ist alle Theorie…

Kritischer Wert um nicht in einen Neustart des CronJobs zu laufen: 180 ms (Was angesichts von 5ms schon seeeeeeeeeeehr negativ ist).
Aber wir können noch besser: Pro Satz(!) 0,5 SEKUNDEN!
Der Todesstoß…. damit braucht die Anwendung statt der angepeilten viertel Stunde fast anderthalb Stunden und wiederholt dabei fast zweimal den Start… doof wenn zweimal auf das gleiche zugegriffen wird. Dann is nämlich schicht im Schacht!

Was war los? Viel, um es kurz zu sagen!
Morgen heißt es dann also neu kalkulieren und eine Lösung für das Problem finden!

4 Kommentare

  1. klaus sagt:

    ach das ist doch noch gar nix… im lohnprogramm ne rückrechnung über eineinhalb jahre… da freut sich dann der verkauf und alle anderen, da die dimensionstabelle 6 stunden gesperrt ist… dumm wenn man eine 60gb native datenbank hat, bei der nur ein locktable funktioniert und die ewig lang zum rückrechnen brucht…

  2. Julchen sagt:

    Du solltest das Denken den Hasen überlassen. Die haben die besseren Zähne.

  3. dbadeg sagt:

    Ich will nicht fragen womit die diese 5 Millisekunden gestoppt haben…
    Aber ich weiß, dass es Kollegen gibt die Zeiten mit Excell berechnen ….

  4. Hazamel sagt:

    @dbadeg: Java Start und Endzeit holen lassen, voneinander abziehen und durch die Anzahl von Sätzen teilen

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