And here are the results…

on

Wie zuvor schon erwähnt war ich am Wochenende zwar kaum online aber dafür fotografisch sehr produktiv. Im wahrsten Sinne des Wortes bin ich abseits der ausgetretenen Wege gewandelt. Was dabei rausgekommen ist, gibt’s zum einen im Fotostream und zum anderen dann halt auch hier (Groß dann eben bei Flickr)

Den Anfang macht das Kreuz auf der St. Michael-Kirche in Lohr, über dem grad als ich den Foto gezückt hatte, der Himmel aufbrach

Weiter geht’s dann mit einem Bild von der Uferbefestigung des Mains… Ich hatte Zeit, weil ich auf ein Schiff gewartet habe. Also Steine fotografiert

Nächster Halt: Ein bisschen Symmetrie und Architektur.

Die Ecke ist vom Werk 1 von Bosch Rexroth in der Haaggasse in Lohr

Platz 3 meiner Favoriten geht an ein Foto dass ich beim Schiff-warten gemacht habe. Also eigentlich auch ein Abfall-Produkt

Platz 2: Geht an ein sympathisches Paar, dass sich ganz brav an die Straßenverkehrsordnung hält. 😉

Aber irgendwie bin ich mit dem Format unzufrieden. Was ich daran auch geschnitten habe, es sah immer doof aus, also habe ich es so gelassen wie es ist. Das Bild was mir besser gefallen hätte, ist leider ein bisschen zu weit hinten scharf geworden.

Man beachte bitte, wie toll die beiden gleichzeitig die Flosse heben.

Und jetzt, *trommelwirbel* Platz 1, was mir echt am besten gefällt von dem was aus der Kamera gepurzelt ist

Leider war es das erste Bild was ich bei Flickr hochgeladen, deswegen besteht schon fast Klick-Pflicht!

Auf der Platte schlummert noch mehr nur dazu kann ich mich grad noch nicht so recht durchringen.

4 Kommentare

  1. Tatjana sagt:

    Sehr schöne Bilder, vorallem das mit den Bahngleisen und das mit dem Main.
    Nicht zu vergessen sind natürlich auch die süßen Entchen.
    Weiter so!
    Will noch mehr tolle Fotos sehen 🙂

  2. Verena sagt:

    Als Art Director ist es immer schwierig zu entscheiden, ob man kommentiert oder die Klappe hält. Man hat doch immer noch eine andere Sicht auf Gestaltung und Ästhetik, wenn man sich jeden Tag beruflich damit befasst und zusätzlich analytische Kritik üben muss. Aber da Du Dich ja meist über Kommentare, die über „schöner Himmel“ hinausgehen, gefreut hast, will ich mich mal wieder trauen.

    {
    if AD is watching phothos of friends
    (Berufskrankheit) is false
    }

    # Der dritte Platz
    geht für mich an die Ecke des Bosch-Gebäudes. Es ist zwar kein Motiv mit Timing-Schwierigkeit, wie beispielsweise die Enten im Gleichschritt, aber basiert dafür auf einer soliden Grund-Komposition. Es ist gerade fotografiert und eine schönes Beispiel für die Darstellung von Symmetrie. Gelungen finde ich, dass die Form konsequent symmetrisch ist, der Schattenwurf (Schatten rechts stärker als links) aber damit bricht. Gut gefällt mir auch, denn diesen Aspekt habe ich bislang schon sehr häufig kritisiert, dass das Bild in der Komposition klare Linien und einen optischen Fokus hat. Die dunkle Form des Gebäudes läut progressiv-mittig zu und lenkt das Auge damit in den Himmel – empfinde ich als sehr gelungen. Das Bild wäre noch besser, wenn man die Rillen im Gebäude auf beiden Seiten scharf erkennen könnte. GENIAL wäre das Bild, wenn just an DIESER Stelle der Himmel aufgerissen wäre und über der Spitze zu sehen wäre – ich erinnere an den optischen Fokus. Blöder Himmel 😉

    Ich teil hier schonmal auf – nicht, dass es noch maximale Zeichen gibt.

  3. Verena sagt:

    # Der zweite Platz
    geht für mich an die sympathischen Enten von der Landstraße. Hier würde ich allerdings auf ein horizontales Panorama beschneiden, weil in diesem Bildabschnitt alles enthalten ist, wovon das Motiv lebt. Erstens, der dreckige Asphalt, der in wunderbarem Gegensatz zu den beiden Hauptdarstellern steht. Zweitens, die Fahrbahnmarkierung am linken Bildrand, die noch einmal auf die Kuriosität des Entenmarsches hinweist. Drittens, die beiden Enten im Gleichschritt. Die Biegung der Fahrbahnmarkierung oben oder den Verlauf des Asphalts unten – das bringt dem Betrachter nichts. Und was dem Bild nicht nutzt, schadet ihm. Auch wird so der Fokus stärker auf das Alleinstellungsmerkmal des Bildes – Enten in Symmetrie – gerückt. Enten auf einer Straße, sie sie auch am Bildrand schön angeschnitten, sind nicht unbedingt besonders. Enten auf einer Straße, die gleichzeitig eine Symmetrie-Übung sind und dieses Stilmittel visuell bis zur Hebung des Fußes durchkonjungiert – das ist was besonderes. Oder gutes Timing, je nachdem. Die Enten also mein klarer zweiter Platz.

    # Der erste Platz
    geht an die Bahnschiene, da schließe ich mich gerne an. Die Farben sind sehr gelungen, das sticht natürlich sofort ins Auge. Im Rost sind immer wieder braune Flecken, was wunderbar das Farbklima des Waldes aufgreift und insgesamt sehr harmonisch wirkt. Die Bahnschiene beginnt mit zusätzlich farblicher Abhebung auf etwa einem Drittel des Bildes, wodurch das Auge des Betrachters geführt wird. Der Betrachter folgt dem Verlauf der Bahnschienen, woraus sich eine zusätzliche optische Linie in der Blickführung und ein klarer Bildfokus ergibt – das finde ich sehr gelungen. Perfekt wäre es, wenn man die durch scheinenden roten Häuschen am rechten Bildrand tot-retuschiert. Die stören ein bisschen die Farbharmonie und auch die ansatzweise Symmetrie der Komposition. Im Vordergrund ist dann das rostige Schild. Prinzipiell liebe ich Elemente, die den grundsätzlichen Fokus einer Komposition (was ich eben schrieb) aufbrechen. Ein Element im Vordergrund, vielleicht gar eine Rückenfigur, die mit der sonstigen Kompostion bricht und Stringenz im Hintergrund. Hier gibt es dem Bild auch das gewisse Etwas – insbesondere durch den Aufdruck. EINS. Hat schon was Lustiges, insbesondere weil die Markierung EINS durchaus im Gegensatz zur Kulisse steht. Hier also mein klarer Favourit.

    Warum bei Dir das Bild mit der Spiegelung auf Platz 2 gelandet ist, ist mir ein bisschen rätselhaft. Ich finde zwar, dass es ein wirklich wunderschöner Effekt ist und mit Sicherheit auch viel Timing dazu gehört, dass so einzufangen. Aber in Sachen Komposition, optische Linien, Fokus, Blickführung, finde ich die restlichen Bilder viel stärker.

    Ist schon scheisse, wenn man einen Berufsinfizierten im sehr weitläufigen Bekanntkreis hat, sorry 😉 … Aber ich dachte, „schön“ ist etwas mager.

  4. hazamel sagt:

    -ggg- So schlimm fand ich’s nicht mal und wir haben ja alle unsere Berufskrankheiten.
    Ich freue mich, dass du deine Krankheit rausgelassen hast. Bringt mir auf jeden Fall mehr als „Schöner Himmel“ 😉

    Das mit dem Gebäude ist mir so noch gar nicht so aufgefallen was du da alles aufgelistet hast. Natur ist halt ein Arsch was den Sonnenstand angeht. Aber wenn ich mir das jetzt so anschau, stimm ich deinen Kritikpunkten zu.
    Das mit der Schärfe ist halt so ne Sache. 😉 Auf irgendwas musste ich halt scharf stellen.

    Was die Enten angeht. Da hab ich mir ne ganze Weile einen abgebrochen. Egal wie ich es geschnitten hatte es hat sich nicht „gut“ angefühlt. Hab ich’s auf die Enten zugschnitten hat mir irgendwie die Tiefe gefehlt und durch die fehlende Schärfe im Vorder- und Hintergrund der Fokus auf die beiden. Hab da ne ganze Weile gefummelt und war das was ok war, doch das Orginal war.

    Die Häuser oben in der Ecke des Bahnfotos sind mir auch erst nach einer ganzen Weile aufgefallen nachdem ich’s hochgeladen hatte. Ich glaub, da werd ich nochmal was was dran machen. Ansonsten war die Entstehung des Bildes schon ein Abenteuer 🙂 Auf jeden Fall ist das ein heißer Kandidat für nen Platz in meiner Wohnung.

    Was mir an dem Wasserbild so gut gefällt ist, dass man es fast auf den Kopf stellen kann ohne dass man einen Unterschied sieht. irgendwie stehe ich auf solche Spielereien. Aber nach deinen Argumenten, würde ich wohl auch eher deiner Reihenfolge folgen.

    Danke auf jeden Fall für die ausführliche Kritik und die Mühe, die du dir damit gemacht hast.

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