Am Arsch vorbei!

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Wenn ich das hier lese, muss ich irgendwie unweigerlich an einen unvergesslichen Einkaufstrip in Paderborn denken.

Man nehme eine ziemlich bekloppte WG, die frisch aus der Irrenanstalt mit den Petrolfarbenen Buchstaben kommt und zu viel überschüssige Energie hat. Diese WG schicke man in den örtlichen Lidl um das nötigste einzukaufen. Essen, Getränke…. und Klopapier!
Der Versuch, die Besorgungen auf alle WG-Mitglieder zu verteilen endete dann darin, dass einer meiner Mitbewohner an der nächsten Kasse stand als und nicht an unserer.
Nun gut… Soweit ist das ja noch nicht sonderlich kritisch… Bis zu dem Punkt als der Blick auf das Klopapier fiel.
„Ist das nur zweilagig? Och nö Marko oder?! Das muss doch nicht sein… Ist bei dir der Sparfimmel ausgebrochen?“
Okay… keiner des umstehenden Paderborner-Partyvolks verzieht auch nur eine Miene. Zeit für drastischere Massnahmen….
„Da kann man ja gleich die Hand nehmen….“
Immer noch keine Reaktion aber dafür ein Konter von der anderen Kasse:
„Aber das kann man auch viermal benutzen wenn man es umdreht“
Eisiges Schweigen…. nur unterbrochen vom piepen der Scannerkasse. Und, wenn Blicke töten könnten, hätten da ein Franke, zwei Rheinländer und ein Ruhrpottler tot auf dem Boden liegen müssen.
Spätestens seit diesem Ausflug kann ich über Rüdiger Hoffmann nicht mehr lachen. Was der Rest der Republik zum lachen findet, ist in Paderborn tägliche Realität…. und kein bisschen witzig!